Recht auf freie Platzierung des Computers
Ungefähr 6 Jahre ist es her, dass wir in unser jetziges Haus eingezogen sind. Mein PC stand bis jetzt immer unten im Arbeitszimmer. Keine Widerrede. Naja, wirklich Widerstand geleistet hab ich auch nicht, weil das Arbeitszimmer schon fast mein eigenes ist.
Letzte Woche hab ich mir dann mein Zimmer nochmal angeschaut und gemerkt, dass mit dem Flatscreen-TV eigentlich genug Platz für Computer + Peripherie da ist (vorher stand ein gigantischer Röhrenfernseher im Zimmer).
Den WLAN-USB-Stick hab ich mir mal vor einem Jahr oder so gekauft und fast nie benutzt. Jetzt findet der mal endlich Verwendung. Das letzte Problem war der Drucker: Der passt nicht mehr oben in mein Zimmer. Also hab ich mir ein langes USB-Kabel besorgt, um den an den Router als Netzwerkdrucker (oder wie man das nennt) anzuschließen.
Webtipp: rememberthemilk.com
Beim Surfen bin ich auf eine interessante Seite gestoßen: http://www.rememberthemilk.com/
Remember the Milk ist ein Online-Terminkalender, der Aufgaben und Zeitpunkte mit Orten (via Google Maps) verknüpft. Der Vorteil gegenüber Offline-Kalendern ist, dass man RtM von jedem PC aus benutzen kann. Das meiner Meinung nach beste Feature ist die Benachrichtigung über anstehende Tasks per E-Mail, ICQ, MSN etc.
Kein Musthave, aber auf jeden Fall eine nette Hilfe für vergessliche Leute
Links
Kapitalismus abschaffen:

Keep the dream alive:

Arbeitsplätze statt Waffen:

Nicht der Kommunismus:

Niemand regiert die Welt:
Neulich bei Ocarina of Time
Ich hab mich mal beschlossen, ein wenig in meinen Kindheitserinnerungen herumzustöbern und The Legend of Zelda: Ocarina of Time mal wieder zu spielen (traurig, was?).
Dabei sind mir drei „Gedichte“ aufgefallen, die mir gut gefallen. Eigentlich sind das keine Gedichte, deswegen die Anführungszeichen. Es sind eher Weisheiten, die trotzdem etwas poetisches sind. Storydetails werde ich mir sparen, Spoiler sind asozial.
Menuett des Waldes
Der Fluss der Zeit ist grausam
Seine Geschwindigkeit scheint für jede Person vorbestimmt
Niemand hat die Möglichkeit, sie zu ändern
Etwas, das sich nie verändern wird,
sind die Erinnerungen an vergangene Tage
Bolero des Feuers
Wahre Freundschaft wächst,
je länger sie besteht,
sie wächst im Herzen
und wird mit jeder Minute stärker.
Die leidenschaftliche Blüte der Freundschaft,
die jetzt schon in dir reift,
wird dir weisen den richtigen Weg
Serenade des Wassers
Zeit entschwindet, Menschen scheiden
In ewig wie des Wassers Fluss
Zu königlichem Streben reift des Kindes Mut
Junger Liebe Knospen erblühen groß und stark
Des Wassers Kraft allein dies schafft
History
Make exploitation history.
Make poverty history.
Make pollution history.
Make racism history.
Make war history.
Make capitalism history.

Google: Project 10 to the 100
Ein Freund hat mich auf ein interessantes Projekt von Google aufmerksam gemacht, das sich „Project 10 to the 100″ („Projekt 10 hoch 100″) nennt. Alle User werden aufgefordert, ihre Ideen an Google zu schicken, die möglichst vielen Menschen hilft. Dazu stellt Google 10 Millionen US-Dollar zu Verfügung, die auf bis zu 5 Projekten aufgeteilt werden.
Ich hab gleich meine Idee abgeschickt, die eigentlich gar nicht so neu ist (ich glaube kaum, dass es eine völlig neue Idee gibt). Meine Idee ist die Entwicklung einer Software, die in der Lage ist, eine Wirtschaft zu verwalten. Das heißt: Den Bedarf einer Bevölkerung ermitteln, Produktionsmengen empfehlen. Dabei spielen Statistiken und die aktive Mitarbeit der Bevölkerung über das Internet eine Rolle.
In kurz: Die Software für eine moderne, demokratische Planwirtschaft.
Gesellschaftsflucht?
Vor ein paar Monaten, hatte ich den Plan, nach dem Studium einfach die Koffer zu packen und wegzufliegen – weit weg. Amerika oder so. Totsicher war ich mir „damals“.
Heute weiß ich nicht mehr so recht. Durch die Welt zu reisen heißt nirgendwo zu Hause zu sein. Aber 30 Jahre in der selben Firma in der selben Stadt zu arbeiten will ich auch nicht. In der globalisierten Welt dürfte es eigentlich überhaupt kein Problem sein, ein Weltenbummler zu sein. Mit einem Master-Abschluss in der Tasche gibts nicht mal finanzielle Probleme. Softwareentwickler ist schon ein feiner Beruf, da werden meistens immer welche gebraucht.
Das Fernweh ist ein bisschen abgeflaut. Heimweh werde ich wohl niemals haben, ich hab mich nie wirklich einer Nation zugehörig gefühlt – weder Vietnam noch Deutschland.
Was spricht da noch gegen das Weltenbummeln? Keine Ahnung. Wahrscheinlich die Planlosigkeit. Ich mag es, wenn alles vorausgeplant werden kann, wirklich spontan bin ich nicht. Ich glaube das ist der Grund.
Update: Das Lied „Manfred Mustermann“ beschreibt das Leben eines Spießers, was mir zuwider ist. Mit 8 Minuten sehr lang, aber hörenswert.
Die süßen Jahre sind vorbei
Nur ein kurzer Blick auf den neuen Stundenplan der 11. Klasse hat mir klar gemacht, dass es das anstrengenste Schuljahr meines Lebens sein wird. 35 Schulstunden (vielleicht sogar mehr) pro Woche hatte ich noch niemals, nicht einmal mit wahlfreien Fächern. Informatik ist in meiner Klasse natürlich nicht dabei, im Gegensatz zu einer Parallelklasse. Ich hoffe, dass Informatik wenigstens im zweiten Halbjahr erteilt wird.
4 Stunden sind das ominöse Fach „Sn11.“, ich nehme an, dass das die 3. Fremdsprache ist, also bei mir Latein. Rk bedeutet wohl Religion/Werte und Normen.
Sehr komisch sind auch die Stundenanzahlen der Nebenfächer: 3 Stunden Musik (Oh nein, bitte nicht, ich mag das nicht
), 3 Stunden Erdkunde (ich dachte, das wird kaum noch erteilt?), wieder nur eine Stunde Politik, schade eigentlich. Naja, wenigstens wird im zweiten Halbjahr Musik komplett mit Kunst getauscht. Und wieso 3x Erdkunde/Musik? Lieber beide zweimal und dafür eine weitere Politikstunde und vielleicht Informatik.
Manchmal frage ich mich, wieso ich nicht doch aufs Technische Gymnasium in Wilhelmsburg gegangen bin, da gibts 4 Stunden Technik + 3 Stunden EDV. Phong’s paradise.
Aber ich versuchs positiv zu sehen. In Deutschland genießt man eine exzellente Bildung (PISA ignoriere ich mal), anderswo hat man keine Möglichkeit sich zu bilden. Und wenn ich einmal was Großes erreichen möchte, sollte ich das mal nutzen. Naja.. und je mehr ich in der Schule „gequält“ werde, desto mehr werde ich mich freuen, wenn ich endlich das Abitur habe. In Klasse 12 wird alles besser, ganz bestimmt.
Zeugnis 10. Klasse
Hier, wie immer jedes halbe Jahr, meine Noten:
- Deutsch 3
- Englisch 3
- Französisch 2
- Musik 3
- Kunst 3
- Geschichte 3
- Politik 2
- Erdkunde 3
- Religion 4
- Mathematik 1
- Physik 2
- Chemie 1
- Biologie 2
- Sport 3
Durchschnitt 2,5 (Halbjahr: 2,7). In Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit den Noten, vor allem in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern, was mein Schwerpunkt in der Oberstufe sein wird.
Am meisten ärgert mich die gute 3 in Englisch, da wär mit mehr mündlicher Beteiligung mehr drin gewesen.
Die 4 in Religion ist mir relativ egal, weil mir das Fach absolut nicht zusagt und ich mich als atheistischer Mensch verstehe (naja.. atheistisch vielleicht nicht, aber nicht religiös).

